An „Christi Himmelfahrt“ feierten die Glaubenden in den süddeutschen Kirchengemeinden Gottesdienst unter dem Gedanken: „Das Haupt ist im Himmel“.

Jesus Christus fuhr, so berichtet es die Bibel (Apostelgeschichte 1,6-11), 40 Tage nach seiner Auferstehung aus dem Kreis seiner Apostel gen Himmel. Die Apostel erlebten seine Himmelfahrt mit; dabei wurde ihnen die Wiederkunft Christi verheißen.

Gemäß dem biblischen Bild vom Leib Christi ist Jesus Christus das Haupt des Leibes (vgl. Kolosser 1,18), die Gläubigen sind dessen Glieder. Das Haupt der Kirche ist also bereits in der Herrlichkeit Gottes. Die Kirche, der Leib, wartet darauf, in das Reich Gottes einzugehen. Dazu müssen die Glieder des Leibes in allem zum Haupt, Jesus Christus, hinwachsen. Bei seiner Wiederkunft wird Jesus Christus die Gemeinde zu sich nehmen, die zu ihm in der Liebe und allen Stücken „hingewachsen ist“.

Als Predigtgrundlage für den Gottesdienst an „Christi Himmelfahrt“ 2019 diente ein Bibelwort aus dem Johannes-Evangelium – Kapitel 12, Vers 32: „Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.“

Die Bibellesung an diesem hohen kirchlichen Feiertag war aus dem Markus-Evangelium, Kapitel 16, Verse 14-19.

Jugendliche an „Christi Himmelfahrt“ beim IJT

Da vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 auf dem Messegelände in Düsseldorf der erste Internationale Jugendtag (IJT) der Neuapostolischen Kirche stattfindet, reisten viele der jungen Christen auch aus süddeutschen Kirchengemeinden im Lauf des Tages „Christi Himmelfahrt“ dorthin. Am Abend zu „Christi Himmelfahrt“ konnten sie im Rahmen des IJT an einem der Gottesdienste teilnehmen, die in unterschiedlichen Sprachen gefeiert wurden.

Zum IJT eingeladen sind auch die Jugendbeauftragten, Gemeinde- und Bezirksvorsteher, sodass auch viele von ihnen den Gottesdienst zu „Christi Himmelfahrt“ in diesem Jahr in Düsseldorf mitfeierten.