Es hat schon Tradition, dass die Sängerinnen und Sänger des „Coro Italiano“ der Neuapostolischen Kirche im Rahmen des Begleitprogramms zum Stuttgarter Weihnachtsmarkt ein Konzert geben. In diesem Jahr fand das Konzert bereits am Tag nach der Eröffnung des Weihnachtsmarkts statt.

  • Image 1 from 2
  • Image 2 from 2

Am frühen Abend des 26. November 2015 trugen diesmal rund 60 Sängerinnen und Sänger ausschließlich Lieder in italienischer und lateinischer Sprache („dona nobis pacem“, „schenk uns Frieden“) vor. Das Programm enthielt allgemein bekannte und auch unbekannte Advents- und Weihnachtslieder. „Oh notte santa“ („O holy night“/„Oh heilige Nacht“), „Tochter Zion, freue dich“, „Zu Bethlehem geboren“ stimmten schon ein auf das Fest der Geburt Jesu, das die Christenheit an Weihnachten feiert. Auch Lieder, die vor allem von Gottes Liebe zu uns Menschen handeln (u.a. „Ich bete an die Macht der Liebe“) und ihn lobpreisen, wurden unter den vier Chorleitern vorgetragen, die sich beim Dirigieren abwechselten. Mit dem Lobpreis Gottes „Dich, Gott, loben wir“ endete das einstündige Konzert, das viele Weihnachtsmarktbesucher/-innen angezogen und begeistert hat.

Wie stets zur Advents- und Weihnachtszeit, war der Innenhof des Alten Schlosses festlich erleuchtet und bildete mit seinen Lichtgirlanden, dem Tannenschmuck und dem funkelnden Weihnachtsbaum mitten im Schlosshof eine stimmungsvolle Konzertkulisse.

„Coro Italiano“

Die Sängerinnen und Sänger, die sich teils seit vielen Jahren in den „Coro Italiano“ am Weihnachtsmarkt in Stuttgart einbringen, kommen aus dem Großraum Stuttgart. Es sind – wie es Bezirksältester Joachim Raff, verantwortlicher Seelsorger der italienischen Glaubensgeschwister in der Region, in seiner kurzen Ansprache erläuterte – Deutsche und Italiener, die gegenseitig die Sprache des anderen gelernt haben. In gemischten Chorgruppen gestalten sie die Gottesdienste mit Liedvorträgen in Italienisch musikalisch mit, die in italienischer Sprache bzw. mit italienischer Simultanübersetzung hierzulande stattfinden. Damit wurde in der Neuapostolischen Kirche in Württemberg in den 1950er-Jahren begonnen, als die ersten „Gastarbeiter“ aus Italien hierher kamen.

Schlagworte advent