Das Osterfest ist der Höhepunkt des Kirchenjahres. Es ist das Fest der Auferstehung und der Hoffnung auf Leben.

© kevron2001 - fotolia.com

Tod und Auferstehung Jesu Christi

Jesus hat den Tod am Kreuz erlitten. Sein Opfertod ist ein Geschehen von grundlegender Bedeutung. Im Gottesdienst an Karfreitag – so auch am 25. März 2016 – ist Jesu Opfertod zentrales Thema.

Jesus ist gestorben und wurde begraben; damit nahm er am allgemeinen Menschenschicksal teil. Aber am dritten Tag ist er von den Toten auferstanden. Die Auferstehung Jesu Christi lässt die menschliche Erfahrungswelt weit hinter sich; dieses Geschehen kann allein vom Glauben her verstanden werden.

Im Gottesdienst am Ostersonntag, 27. März 2016, stand die Auferstehung Jesu Christi im Mittelpunkt.

Mit seinem Opfertod und seiner Auferstehung hat Jesus Christus den Menschen den Zugang zum ewigen Leben – also zu einem unzerstörbaren Leben in der Gemeinschaft mit Gott – ermöglicht.

Die Auferstehung Jesu Christi zeigt die Macht Gottes über das Böse und den Tod. Durch Christi Auferstehung hat der Gläubige eine berechtigte Hoffnung auf die eigene Auferstehung und ewiges Leben.

Die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten ist grundlegender Bestandteil christlicher Lehre.

Die Auferstehung verkünden

Im Ostergottesdienst 2016 diente für die Predigt das Bibelwort Kolosser 1,27 als Grundlage: „… denen Gott kundtun wollte, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“

Die Bibellesung im Gottesdienst am Osterfest erfolgte aus dem Markus-Evangelium, Kapitel 16, die Verse 1-15. Darin wird geschildert, wie Jüngerinnen Jesu das leere Grab vorfanden und gesagt bekamen: „Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“ (Vers 6) Die weiteren Verse des Kapitels berichten davon, dass der Auferstandene sich verschiedenen seiner Jünger zeigte.

Dass Christus auferstanden ist, verkündeten die Jünger in damaliger Zeit. Auch wir sind aufgerufen, die Auferstehung Christi zu verkünden, indem wir bezeugen, dass er in uns lebt.

Feierliche Ostergottesdienste

Den Gottesdienst am Osterfest 2016 führte Bezirksapostel Michael Ehrich, Leiter der Gebietskirche Süddeutschland, in Ofterdingen durch (Kirchenbezirk Albstadt). Live übertragen wurde der Gottesdienst in die Kirchen in Albstadt, Balingen und Mössingen (alle Kirchenbezirk Albstadt).

Apostel Martin Schnaufer, der den Bereich leitet, zu dem der Kirchenbezirk Albstadt gehört, und die Bischöfe Georg Kaltschmitt und Urs Heiniger begleiteten den Bezirksapostel. Zu einem Predigtbeitrag wurden der Vorsteher der Gemeinde Ofterdingen, Hirte Dieter Gugel, der in diesem Gottesdienst in den Ruhestand trat, und Apostel Schnaufer gerufen.

Als Grundlage für die Predigt verwendete der Bezirksapostel  den 15. Vers aus dem Kapitel 16 des Markus-Evangeliums: „Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur“. Ein gemischter Chor umrahmte in feierlicher Weise mit seinen Vorträgen den Ostergottesdienst und stimmte schon vor Beginn die Gottesdienstbesucher ein.

Die weiteren Apostel und Bischöfe aus Süddeutschland feierten den Ostergottesdienst in ihrem Bereich.

Schlagworte gottesdienst ostern