Um Begegnungen mit dem Herrn ging es im Gottesdienst, der am Sonntagvormittag, 3. April 2016, in der großen Kirche Reutlingen-West gefeiert wurde.

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    Bezirksapostel Michael Ehrich

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    Musikalische Gestaltung durch Chor und Orchester

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    Bischof Eberhard Koch

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    Bischof Manfred Schönenborn

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    Apostel Jürgen Loy

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    Die Übertragung erfolgte aus der Kirche in Reutlingen-West

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Bezirksapostel Michael Ehrich, Präsident der Gebietskirche Süddeutschland, leitete den Gottesdienst. Der Predigt legte er ein Bibelwort aus dem Matthäus-Evangelium, Kapitel 28, die Verse 9 und 10 zugrunde, das von der Begegnung des auferstandenen Herrn mit Frauen handelt, die sich zum Grab Jesu aufgemacht hatten: „Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.“

Der Gottesdienst wurde per Satellit in rund 380 hierfür ausgerüstete Kirchengebäude in Süddeutschland übertragen. Zudem erfolgte eine Übertragung in einige weitere Länder des Bezirksapostelbereichs: Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Serbien und Ukraine. In der Predigt bezog sich der Bezirksapostel darauf: „Die Gemeinde, die heute zusammengekommen ist, kommt aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Wir haben hier bei uns am 27. März das Osterfest gefeiert. Unsere Brüder und Schwestern in Osteuropa, die heute angeschlossen sind, feiern das Osterfest in diesem Jahr am 1. Mai. … Nun haben wir heute hier ein Wort, das in die nachösterliche Zeit fällt. Das ist jetzt für euch, ihr lieben Brüder und Schwestern in Osteuropa, vielleicht ein bisschen früh. Aber ich denke, mit dem Ostergeschehen kann man sich immer beschäftigen. Es ist ja ein ganz grundlegend wichtiges Geschehen.“

Begegnungen mit dem Herrn haben, so der Bezirksapostel in seinen Ausführungen, könnten die Glaubenden heute u.a. im Gebet, in ganz persönlichen Glaubenserfahrungen und Glaubenserlebnissen und im Gottesdienst. Über die Motivation der Frauen, zum Grab zu gehen, berichte die Bibel nichts weiter, doch sicherlich hätten sie eine tiefe innere Verbundenheit zum Herrn gehabt. Auch heute gelte es, sich zum Herrn in erwidernder Liebe hinzuwenden: Vor dem Herrn niederfallen, ihn anbeten, in seinen Dienst treten, so leben, dass man „ein lesbarer Brief Christi“ (2Kor 3,2.3) sei – dies seien wahre Liebesbeweise.

Bei der in der Bibel geschilderten Begegnung damals habe der Auferstandene die Frauen ermutigt: „Fürchtet euch nicht!“, und auch die Gemeinde heute möge sich stets vom Herrn ermutigen lassen, wünschte der Bezirksapostel. Auch bat er die Glaubensgeschwister, in der inneren Verbundenheit zum Herrn das Licht des Evangeliums in ihr persönliches Umfeld zu tragen.

In Begleitung des Bezirksapostels waren die süddeutschen Apostel und Bischöfe. Einen speziellen Akzent hatte der Gottesdienst dadurch, dass der langjährige Bischof Eberhard Koch aus dem Apostelbereich Nürtingen wegen Erreichens der Altersgrenze in den Ruhestand trat. Bischof Koch als der dienstälteste Bischof sowie Bischof Manfred Schönenborn aus dem Apostelbereich Heilbronn, der „dienstjüngste“ Bischof, und Apostel Jürgen Loy, Leiter des Apostelbereichs Stuttgart, wurden vom Bezirksapostel um einen Predigtbeitrag gebeten.

Die rund 60 Sängerinnen und Sänger des Regionalchors Nürtingen, den Bischof Koch gegründet hat, sowie ein Orchester gestalteten den Gottesdienst mit ihren Vorträgen feierlich mit. Sie stimmten auch vor Gottesdienstbeginn die große Festgemeinde musikalisch auf das Gottesdiensterleben ein.

Im Anschluss an den Gottesdienst erfolgte eine kurze Ansprache des Bezirksapostels zum Thema „Seelsorgekonzeption und Standortplanung“ in der Gebietskirche Süddeutschland.