Die sogenannte Afrikakonferenz, bei der es um grundsätzliche seelsorgerische und administrative Themen für die Länder in Westafrika geht, die zum Arbeitsbereich des Bezirksapostels Michael Ehrich gehören, fand dieses Jahr am 20. Oktober in Stuttgart statt.

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    Kinder einer Gemeinde in Sierra Leone

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    Uyo - eine Gemeinde in Nigeria

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    Gemeindemitglieder in Gabun

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    vor der Kirche in Accra-Central (Ghana)

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    Kinderchor in Liberia

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    eine Kirche in Kamerun

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    neuapostolische Schüler in Sierra Leone

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    bei einem Fest in Togo

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    Chor vor einem Übertragungs-Gottesdienst (Elfenbeinküste)

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    Afrikakonferenz im Oktober 2017 ...

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    ... in Stuttgart

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    Teilnehmer an der Afrikakonferenz

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    Bezirksapostel Ehrich (ganz links im Bild) leitete die Afrikakonferenz

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Von Süddeutschland aus erfolgt die seelsorgerische und administrative Unterstützung von Gebietskirchen unter anderem in den westafrikanischen Ländern Äquatorialguinea, Benin, Elfenbeinküste, Gabun, Ghana, Guinea, Kamerun, Liberia, Nigeria, Sierra Leone und Togo.

So hatte der Bezirksapostel zur Afrikakonferenz, die unter seiner Leitung am Freitag, 20. Oktober 2017, stattfand, die süddeutschen Apostel eingeladen, die er als Länderverantwortliche für die Gebietskirchen dort beauftragt hat: Apostel Herbert Bansbach (Benin, Togo), Apostel Hans-Jürgen Bauer (Elfenbeinküste, Guinea, Liberia, Sierra Leone) und Apostel Volker Kühnle (Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun) sowie die Apostel Geoffrey Nwogu aus Nigeria und Samuel Oppong-Brenyah aus Ghana, die in den dortigen Gebietskirchen Führungsverantwortung haben.

Auch Mitarbeiter des Verwaltungs- und Dienstleistungszentrums, die bei der administrativen Unterstützung der westafrikanischen Gebietskirchen tätig sind, nahmen teil. Zu den Konferenzteilnehmern gehörten außerdem Amtsträger aus Süddeutschland, die verantwortliche Aufgaben in der Seminararbeit in diesen Ländern erfüllen.

Administrative und seelsorgerische Themen

Zu den Konferenzthemen zählten administrative Angelegenheiten, angefangen bei der Entwicklung von Übertragungen zentraler Gottesdienste (die in jüngerer Zeit in deutlich mehr Gemeinden möglich sind), über Standards und Kriterien beim Kirchenbau und aufgehört bei der Herstellung und Verteilung von Printprodukten, wie der „community“.

Auch Fragen der Öffentlichkeitsarbeit wurden erörtert – derzeit haben die westafrikanischen Gebietskirchen Ghana, Nigeria und Sierra Leone einen eigenen Internetauftritt.

Insbesondere ging es in der Afrikakonferenz 2017 jedoch um Seelsorgethemen.

Ein Schwerpunkt dabei betraf die Seminarplanung und die Konzeptionen der kirchlichen Unterrichte Sonntagsschule und Konfirmandenunterricht und, damit verbunden, den Einsatz von Unterrichtsmaterialien; ein weiterer Schwerpunkt galt der Jugendseelsorge. Dies vor dem Hintergrund, dass die westafrikanischen Kirchengemeinden – entsprechend der Bevölkerung – überwiegend „jung“ sind, mit vielen Kindern und Jugendlichen. So hat die spirituelle Erziehung der Kinder und Jugendlichen hohe Priorität – wobei es generell gilt, die Kirchenmitglieder zu ermutigen, den Glauben in die Tat umzusetzen und gemäß dem Evangelium Jesu Christi zu leben.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt betraf die Aus- und Weiterbildung der Amtsträger (für sie werden Seminare angeboten) sowie insbesondere die Unterstützung der Gemeindeleiter, die sich, wie in Süddeutschland, alle ehrenamtlich für die Kirche engagieren.

Sehr dankbar für alles Engagement in den Kirchenbezirken und Kirchengemeinden zeigte sich der Bezirksapostel. Er trägt die Verantwortung für die Seelsorge, die Versorgung der Gemeinden und die geistliche Ausrüstung der Amtsträger und legt die Schwerpunkte der kirchlichen Arbeit fest. In der Konferenz wies er auf den Reichtum an Energie und Freude hin, den die Kirche durch die Jugendlichen in diesen Ländern besitzt.