Knapp 600 neuapostolische Jungen und Mädchen werden in Baden-Württemberg und Bayern nach den großen Ferien eingeschult.

Den Schulanfängern in seinem süddeutschen Arbeitsbereich schreibt der Präsident der Gebietskirche Süddeutschland, Bezirksapostel Michael Ehrich, einen Brief, und sie erhalten ein kleines Geschenk. In seinem Brief in diesem Jahr tippte er das Thema Neid und Eifersucht an: „Zum Schulbeginn bekommen viele Kinder eine Schultüte. Bei manchen Kindern ist sie ziemlich groß, bei anderen Kindern ist sie vielleicht etwas kleiner. Wenn die eigene Schultüte kleiner ist, muss man sich vielleicht sogar anstrengen, dass man nicht neidisch wird.“ Und er erklärte ihnen, dass der liebe Gott alle gleich lieb habe.

Als Schulanfänger sind die Jungen und Mädchen auch in die Sonntagsschule eingeladen – ein auf Grundschüler ausgerichtetes kirchliches Angebot, in dem die Kinder altersgemäß an die christliche Lehre und biblische Inhalte herangeführt werden. Sonntagsschule findet im Regelfall parallel zum Gottesdienst statt. Es wird in der Sonntagsschule viel erzählt, gemalt und gesungen, es gibt Rollenspiele und anderes. Als Lehrwerk dienen die von der Neuapostolischen Kirche International herausgegebenen vier Bände mit dem Titel „Herr Jesus, komm“.