Mit dem Nächsten teilen

Angesichts der unvorstellbaren Not, die weltweit herrscht, ist Erntedank gerade in Gegenden, wo im Grunde Überfluss besteht, ein Ansporn, mit anderen zu teilen und denen zu helfen, die Not leiden. Dies mag Menschen in der nächsten Umgebung betreffen, denen man etwas zukommen lässt, oder in einer Notregion.

Auch über das Hilfswerk der Gebietskirche Süddeutschland, „human aktiv“, wird zum Erntedankfest 2018 wie in den Vorjahren mit bedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern geteilt. Es erfolgen flächendeckend in den Kirchenbezirken in ­­­Baden-Württemberg und Bayern finanzielle Unterstützungen von „Tafel“-Einrichtungen; ein Budget in Höhe rund 80.000 Euro steht dafür zur Verfügung.

Aber nicht nur konkrete Gaben (wie Lebensmittelspenden an „Tafel“-Einrichtungen, finanzielle Spenden) gilt es mit denen zu teilen, die bedürftig sind – man kann auch immaterielle Gaben mit dem Nächsten teilen: Zuwendung, Zeit …

"Wohltätigkeit, in die Tat umgesetzte Nächstenliebe, gehört zum Christsein, und gerade anlässlich des Erntedankfests bietet es sich an, sich Gedanken zu machen, was wir – vielleicht noch mehr – tun können, sei es bezüglich materieller oder immaterieller Gaben", so Bezirksapostel Michael Ehrich in einem Schreiben im Hinblick auf das Erntedankfest.

Einige der Veranstaltungen, die rund um Erntedank in den neuapostolischen Kirchengemeinden in Süddeutschland stattfinden, können Sie hier nachlesen.