„Inklusion: Wo es Liebe regnet, wünscht sich keiner einen Schirm“. Unter diesen bildlichen Gedanken hatten die Organisatoren die Veranstaltung gestellt, die am Samstag, 13. Mai 2017, unter der Schirmherrschaft des „Forums Fasanenhof“ durchgeführt wurde.

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Zahlreiche Besucherinnen und Besucher fanden sich zu der Veranstaltung in der neuapostolischen Kirche in Nagold, Lindachstraße 5, ein. Dort erwartete sie ein vielfältiges Programm. Angeboten wurden als gemeinsame Aktivität beispielsweise eine Stadtführung durch Nagold mit seinen Fachwerkhäusern und historischen Gebäuden sowie der Besuch der Gartenmesse, die an diesem Wochenende in der Nagolder Innenstadt stattfand. Auch konnte man u.a. verschiedene Kreativangebote für den „Muttertag“ wahrnehmen, den zweiten Sonntag im Mai, an dem vor allem in Ländern der westlichen Welt Müttern gedankt wird.

Die Veranstaltung in Nagold war ebenfalls als ein „Dankeschön“ gedacht: an diejenigen, die sich um Menschen mit einem Handikap kümmern. Und selbstverständlich waren in Nagold Menschen mit und ohne Behinderung dabei, unterschiedslos.

Inklusion – ein wichtiges Thema

Inklusion (von lateinisch „includere“: „einschließen, einbinden“ – also „eingebunden / enthalten sein“) ist mehr als Integration. Inklusion meint das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung, gleichgültig, wie unterschiedlich sie sind.

Auf die Bedürfnisse des Einzelnen muss dabei geachtet werden. Denn beispielsweise für Menschen mit schweren Behinderungen bedeutet Inklusion, dass es ausreichend Unterstützung und Assistenz geben muss.

So hatte zum Beispiel Apostel Jürgen Loy, der sich im Auftrag von Bezirksapostel Michael Ehrich in Süddeutschland für die Seelsorge von Menschen mit Behinderung einsetzt, am „kleinen Jugendtag“ 2016 in seinem Apostelbereich das Rahmenprogramm darauf hin ausgerichtet, wie Inklusion in der Gemeinde, im Alltag gelebt werden kann (wir berichteten).

Gelebte Nächstenliebe

Es ist dem Bezirksapostel ein Anliegen, dass Inklusion in allen Gemeinden und Kirchengruppen Realität wird. Dazu braucht es gegenseitiges Verständnis von Menschen mit und ohne Behinderung. Die Nächstenliebe ist die Basis dazu – wird Nächstenliebe aktiv gelebt, ergibt sich ein offenes, herzliches und verständnisvolles Miteinander: unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen und Behinderungen, unabhängig von der Herkunft, unabhängig vom Alter, Geschlecht, Bildung und was es noch an Unterschieden geben mag.