Im Gottesdienst in Rottweil, den der Stammapostel, höchster Geistlicher in der Neuapostolischen Kirche, am 6. September 2015 für die Kirchengemeinden in Süddeutschland und einigen weiteren Ländern gehalten hat, sprach er auch von der Hilfe für Menschen in Not. Konkret nannte er Flüchtlinge und Obdachlose.

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Dabei erwähnte der Stammapostel (wir berichteten), dass er dieses Thema auch mit den Bezirksaposteln – Geistliche, die die Gebietskirchen leiten – besprochen hat mit dem Ergebnis, dass es keine Gründung spezieller Hilfseinrichtungen der Neuapostolischen Kirche dazu braucht. Vielmehr gilt es, sich zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, die sich schon in entsprechenden Einrichtungen organisiert haben, zugunsten der vielen Menschen einzubringen, die aus ihrer Heimat geflohen sind.

„Es bietet sich an, an kommunalen oder kirchlichen Hilfsmaßnahmen, z.B. von Caritas und Diakonie, mitzuwirken. In Städten und Landkreisen gibt es ‚Integrationsbeauftragte‘, die Ansprechpartner sind. Viele Projekte mit Asylbewerbern sind im Internet dargestellt, z.B. unter ‚Arbeitskreis Asyl‘“, hatte Bezirksapostel Michael Ehrich, der die Gebietskirche Süddeutschland leitet, den Gemeinden in seinem süddeutschen Arbeitsbereich geschrieben. Ergänzend zu dem Schreiben, das nach dem Gottesdienst am 8. März vorgelesen worden war, gab er den Gemeinden einen Leitfaden mit Fachwissen, Hilfestellungen und Tipps für diejenigen Glaubensgeschwister an die Hand, die sich bei der Flüchtlingshilfe engagieren wollen.

Unter anderem darüber wird nun im internationalen Online-Nachrichten-Magazin der Neuapostolischen Kirche nac.today unter der Überschrift „Hilfestellung für die Helfer“ berichtet.

Handeln nach dem Motto „Den Helfern helfen“ hat sich in der Gebietskirche Süddeutschland seit langem bewährt. So leistet das Hilfswerk der Gebietskirche, das Missionswerk, beispielsweise Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen für Suchtkrankenhelfer und für Trauerbegleiter sowie Unterstützungen für Katastrophenhelfer, aber auch eine finanzielle Förderung von Hilfseinrichtungen, die vom Staat oder anderen Kostenträgern nicht ausreichend finanziert bzw. überwiegend über Spenden und Zuschüsse getragen werden.

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